Bremen, 11. Oktober 2023. Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen entscheidenden Meilenstein im Meteosat Third Generation (MTG) Programm. Der erste MTG-Sounder-Satellit ist von der OHB System AG im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Kooperation mit EUMETSAT erfolgreich zusammengebaut worden und erste Tests haben seine Funktionsfähigkeit bestätigt. Nun ist Europas neuer Wettersatellit bereit für die große Testkampagne unter simulierten Weltraumbedingungen. „Dieser Satellit wird mit komplett neuartigen Daten aus dem geostationären Orbit in 36.000 Kilometer Höhe die Wettervorhersagen revolutionieren. Das Herzstück der MTG-Sounder-Mission ist ein Infrarot-Instrument, das an unserem Standort in Oberpfaffenhofen entwickelt wurde, mit der Detektor Einheit (DEA) und dem Interferometer, die von Thales Alenia Space Frankreich geliefert wurden. Es kann die Verteilung von Temperatur und Wasserdampf in verschiedenen Höhen der Atmosphäre bestimmen. Das ermöglicht die Beobachtung der Bewegung der Luftschichten im Verhältnis zueinander und die Bestimmung bestimmter Bereiche mit lokalen Turbulenzen, die auf die Entwicklung eines Sturmsystems hinweisen können. Mit diesen Daten werden die Wetterdienste präzisere Vorhersagen machen und auch viel früher vor möglichen extremen Wetterereignissen warnen können“, sagt Dr. Rüdiger Schönfeld, bei OHB der Direktor für Erdbeobachtungssysteme. Es mache ihn sehr stolz, dass seine Teams diese technische Herausforderung gemeistert haben und OHB die hohen Erwartungen der Wissenschaft an das Instrument und den Satelliten erfüllen können. In den letzten Wochen vor dem Transport in das Testhaus der IABG-Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH bei Ottobrunn standen nach dem erfolgreichen Mating des Satelliten noch umfangreiche Funktionstests an. Dafür wurde der Satellit in den operationellen Modus gesetzt und verschiedene Szenarien, darunter auch die Flugprozeduren, von der Bodenstation von Telespazio in Fucino, Italien, und dem Betriebszentrum von EUMETSAT in Darmstadt aus gesteuert. Der MTG-Sounder, fest am Boden im Bremer Reinraum, meisterte alle Tests mit Bravour - so als sei er bereits im All. Für den MTG-Projekt-Manager Ian Bennett und seine Teams eine harte Zeit: „Die größte Herausforderung war der enge Zeitplan. Seit Beginn dieses Jahres haben unsere Teams in Oberpfaffenhofen und Bremen extrem hart gearbeitet, damit der Satellit in so kurzer Zeit voll funktionsfähig ist. Den Anfang machte der optische Leistungstest des IRS in Lüttich, Belgien, der zeigte, dass das Instrument wie erwartet funktioniert. Dann wurde unser IRS im Sommer zusammen mit dem Sentinel-4/UVN-Instrument von Airbus innerhalb von nur sieben Wochen auf der Satellitenplattform integriert. Das war nur möglich dank der guten Zusammenarbeit aller Partner und der hervorragenden Technologie, die uns geliefert wurde.“ Jetzt ist der Wettersatellit bereit für die Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. In der Thermalvakuum-Kammer wird er den Temperaturen ausgesetzt, die ihn im All erwarten und auf dem sogenannten Shaker wird untersucht, ob der MTG-Sounder den Ritt auf der Rakete aushalten kann. Der erste Wettersatellit der neuen, dritten Generation, der MTG-Imager 1, ist bereits seit Ende letzten Jahres im All und leistet hervorragende Abend. Insgesamt ist OHB für alle sechs Satellitenplattformen der MTG-Konstellation verantwortlich und für die vier Einheiten der Telescope Assembly des Flexible Combined Imagers der Imager-Satelliten sowie für die beiden IRS-Instrumente der beiden Sounder-Satelliten. Thales Alenia Space ist Hauptauftragnehmer des MTG-Programms, leitet das Industriekonsortium und ist verantwortlich für die vier Imager-Satelliten. Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. ©OHB
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